Das Modul vermittelt die ingenieurwissenschaftlichen Grundlagen für die Entwicklung und Bewertung CO₂-freier Energiewandlungspfade. Aufbauend auf der Technischen Thermodynamik und den Grundlagen elektrischer Antriebe werden zentrale Technologien erneuerbarer Energien systematisch eingeführt und in energetische Gesamtsysteme eingeordnet.
Im Fokus steht die quantitative Analyse emissionsfreier Energieversorgungsstrategien für die Sektoren Gebäude, Industrie und Verkehr. Die Studierenden lernen, Energieflüsse zu beschreiben, Komponenten auszulegen und erste wirtschaftliche Abschätzungen vorzunehmen.
Behandelt werden die Grundlagen von Primär- und Nutzenergie, Energieflussbildern und Kreisprozessen sowie zentrale Prozesse der Energiewandlung. Darauf aufbauend werden meteorologische Grundlagen wie Solareinstrahlung und Windverhältnisse analysiert und in technische Anwendungen überführt.
Zu den behandelten Technologien zählen Photovoltaik und Solarthermie (Niedrig- und Hochtemperatur), Windenergie, Biomasse als Energieträger sowie integrierte Energieversorgungssysteme für Gebäude, Quartiere und Netze. Ergänzend werden Wärmepumpen, Speicherlösungen und Blockheizkraftwerke im systemischen Kontext betrachtet.
Nach Abschluss des Moduls sind die Studierenden in der Lage, erneuerbare Energiesysteme technisch fundiert zu bewerten, ihre Komponenten auszulegen und deren Beitrag zu einer nachhaltigen Energieversorgung quantitativ einzuordnen.
Inhalt
- Energiewandlung - Grundlagen (Primärenergie / Nutzenergie / Energieflussbilder / Kreisprozesse)
- Meteorologie (Solareinstrahlung / Wind)
- Photovoltaik (Grundlagen / Systeme)
- Solarthermie (Niedertemperatur / Hochtemperatur)
- Systeme (Gebäude, Quartiere, Netze, Wärmepumpe, Speicher, Blockheizkraftwerk)
- Wind
- Biomasse
Dieses Modul wird gemeinsam mit dem Institut für Turbomaschinen und Fluiddynamik (TFD) und dem Institut für Solarenergieforschung Hameln (ISFH) durchgeführt.
Dozent
30823 Garbsen