Das Modul vermittelt die grundlegenden Mechanismen der Wärmeübertragung und veranschaulicht diese anhand praxisnaher Modelle und experimenteller Anwendungen. Es verbindet theoretische Grundlagen mit ingenieurtechnischer Umsetzung und experimenteller Vertiefung.
Im Teil Wärmeübertragung I lernen die Studierenden, auf Basis thermodynamischer Gesetze die Mechanismen der Wärmeleitung, Konvektion und Wärmestrahlung systematisch zu erläutern. Sie sind in der Lage, für reale wärmetechnische Problemstellungen geeignete Modellvorstellungen zu entwickeln, durch fundierte Annahmen zu vereinfachen und belastbare Lösungsansätze abzuleiten. Mithilfe geeigneter Korrelationen können Wärmeübertragungsprobleme quantitativ gelöst und einfache Wärmeübertrager dimensioniert werden. Darüber hinaus werden Aspekte der Effizienzsteigerung, Nachhaltigkeit und Ressourcenschonung in wärmetechnischen Systemen bewertet und praktisch umgesetzt.
Behandelt werden unter anderem stationärer Wärmedurchgang, instationäre Wärmeleitung, konvektiver Wärmetransport, Wärmestrahlung, Wärmeübertragung an Rippen, die Auslegung von Wärmeübertragern sowie eine Einführung in Siede- und Kondensationsvorgänge.
Die kleine Laborarbeit (AML B) ergänzt die theoretischen Inhalte durch experimentelle Untersuchungen. Die Studierenden lernen, maschinenbau- und messtechnische Fragestellungen mithilfe von Versuchen zu bearbeiten, Versuchsanordnungen zu beschreiben und Ergebnisse fachlich fundiert zu interpretieren. Die Versuche decken ein breites Spektrum ab – von Transport- und Strömungsmechanik über Fertigungs- und Verbrennungstechnik bis hin zur Messtechnik – und ermöglichen so einen umfassenden Einblick in praxisrelevante ingenieurtechnische Problemstellungen.
Inhalt
- Stationärer Wärmedurchgang
- Wärmestrahlung
- Instationäre Wärmeleitung
- Wärmeübertragung an Rippen
- Auslegung von Wärmeübertragern
- Konvektiver Wärmetransport
- Einführung in das Sieden und Kondensieren
Dozent
30823 Garbsen